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Die Coronapandemie hat unseren Alltag nachhaltig verändert. Sowohl im beruflichen als auch im privaten Context haben sich digitale Werkzeuge und Räume etabliert. Dennoch nutzen viele Menschen jede noch so kleine Möglichkeit, sich vor Ort zu treffen und Dinge „in Echt“ zu erleben.

Geht es nach den großen Firmen der Tech-Branche, so wird sich dies zunehmend ändern und sich unser Alltag immer weiter im Digitalen abspielen bis er schließlich vollends damit verschmilzt. Avatare übernehmen unsere soziale Interaktion, sie repräsentieren uns nicht mehr nur, sie sind wir.

Facebook benannte sich in Anbetracht der Bedeutung des Metaversums sogar in „Meta“ um. Die Firma beschreibt ihre Pläne und Ideen wie folgt: „In 3D-Räumen im Metaversum kannst du Zeit mit anderen verbringen, lernen, zusammenarbeiten und spielen – auf eine neue Art, die alles übertrifft, was heute möglich ist.“ (https://about.meta.com/de/meta/)

Die „International Summer School“ (ISS) des Mainzer Masterstudiengangs „Digitale Methodik in den Geistes­ und Kulturwissenschaften“ steht daher in diesem Jahr unter dem Motto „Exploring the Metaverse of Methods“. Wir wollen den Blick auf Methoden innerhalb des Metaversums richten. Neben der Einführung in Techniken und Werkzeuge für das kollaborative, webbasierte Arbeiten (bspw. mit Git und Markdown) wird es daher Einblicke in die Ideen der Metaversen, ihre Entwicklung und Auswirkungen aus einem eher philosophischen Blickwinkel geben.

Ziel der Summer School ist es, Fachwissen über grundlegende Konzepte, Methoden und Werkzeuge aufzubauen, die in einer Vielzahl geistes- und kulturwissenschaftlicher Disziplinen eingesetzt werden. Gleichzeitig werden die Teilnehmenden dabei unterstützt, sich kritisch mit den vorgestellten Vorgehensweisen auseinanderzusetzen und die Auswirkungen ihrer Anwendung auf den Forschungsprozess zu diskutieren.

Für die Studierenden des Masterstudiengangs bietet sich zudem die Gelegenheit, sich über den Ablauf des Studiengangs im Allgemeinen und seine Schwerpunkte im Besonderen zu informieren und mit den Dozent:innen ins Gespräch zu kommen.